Warum eine Kapitalverwaltung AG?

Weil die Konzeption und Verwaltung eines geschlossenen alternativen Investmentfonds (AIF) von einer Kapitalverwaltungsgesellschaft übernommen werden muss, haben wir eine gegründet. hep ist bereits seit 2015 als registrierte Kapitalverwaltungsgesellschaft aktiv. Seit dem 24.01.2018 ist die HEP Kapitalverwaltung AG (KVG) als AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft gemäß §§ 20, 22 des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) genehmigt. Die KVG agiert als eine auf Solarinvestments spezialisierte Fondsgesellschaft und arbeitet im Vertrieb mit Partnern aus dem gesamten Spektrum der Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken, Privatbanken sowie Freien Finanzmaklern und Vermögensverwaltern zusammen.

 

"Transparenz und Sicherheit sind sicherlich die herausragenden Vorteile der Regulierung."

- Thorsten Eitle, Gründer

Erfolg im Dienst unserer Anleger

hep verfügt über eine langjährige Markterfahrung sowie über eine umfangreiche Expertise in Konzeption und Management von Sachwertinvestitionen und Alternativen Investments. Wir haben erfolgreich neue Märkte erschlossen und Beteiligungen daran konzipiert. Dieses Know-how setzen wir konsequent für unsere Anleger ein, um für sie attraktive Renditen bei überschaubaren Risiken zu erwirtschaften. Institutionelle und private Anleger haben bisher rund 450 Mio. Euro weltweit in unsere Investmentprodukte und Projekte investiert.

Transparenz ist uns wichtig. Was wir für die Zufriedenheit unserer Anleger tun, lesen Sie hier unten.

 

UMGANG MIT ANLEGERBESCHWERDEN

Informationen zum Beschwerdeverfahren für die Privatanleger von Publikumsfonds der HEP Kapitalverwaltung AG (gemäß § 28 Abs. 2 KAGB, § 4 Abs. 3 Satz 4 KAVerOV):

 

Die HEP Kapitalverwaltung AG hat ein Verfahren zur angemessenen und unverzüglichen Bearbeitung von Beschwerden im Unternehmen eingeführt und in den Unternehmensabläufen verankert. Mit ihrem Beschwerdemanagement erfüllt die HEP Kapitalverwaltung AG zum einen rechtliche Anforderungen, zum anderen ist aktives Beschwerdemanagement ein wichtiges Anliegen der HEP Kapitalverwaltung AG zur Steigerung der Kundenzufriedenheit sowie zur kontinuierlichen Verbesserung der internen betrieblichen Abläufe.

 

Die Abläufe entwickeln wir stets weiter und nutzen hierfür auch die an uns herangetragenen Hinweise, um unsere Prozesse und Vorgehensweisen kontinuierlich zu optimieren.

 

Sollten Sie einmal nicht mit uns zufrieden sein und Anlass für eine Beschwerde haben, so können Sie diese telefonisch, per E-Mail, auf dem Postweg bzw. über das Kontaktformular an uns übermitteln bzw. direkt bei uns einreichen.

 

Sie werden dann in angemessener Frist über den Eingang Ihrer Beschwerde und das weitere Verfahren zum Umgang mit Ihrer Beschwerde informiert. Dabei werden wir für eine zeitnahe Bearbeitung sorgen.

 

Das Einlegen von Beschwerden ist kostenfrei. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass eine Bearbeitung Ihrer Beschwerde nur möglich ist, wenn sie in deutscher Sprache eingereicht wird.

 

 

 

HEP Kapitalverwaltung AG

 

Anlegerbetreuung/Beschwerdemanagement

 

Römerstraße 3

 

Telefon: +49 (0) 7135 93446-0

 

E-Mail: info@hep.global

 

 

INTERESSENKONFLIKTMANAGEMENT

Die HEP Kapitalverwaltung AG (KVG) initiiert und verwaltet geschlossene Alternative Investmentfonds (AIF) für private und institutionelle Anleger. Im Prozessverlauf der gesamten Wertschöpfungskette eines AIF arbeiten wir mit einer Vielzahl von externen Vertragspartnern sowie verbundenen Unternehmen zusammen. Hierbei kann es zu widerstreitenden Interessen innerhalb und zwischen den einzelnen Geschäftsbereichen, anderen Unternehmen der Hep-global-Gruppe, externen Geschäftspartnern, Geschäftsleitern und Mitarbeitern der KVG sowie den verwalteten AIF und deren Anlegern kommen.

 

Durch die Einführung von angemessenen Maßnahmen zur Vermeidung von Interessenkonflikten, bzw. wo diese nicht vermieden werden können durch die Ermittlung, Beobachtung, Offenlegung und gegebenenfalls Beilegung dieser Interessenkonflikte, können potentielle Konflikte frühzeitig erkannt und fair gehandhabt bzw. nach Möglichkeit vermieden werden.

 

Interessenkonflikte sind dabei in einer Art zu lösen, dass den von der HEP Kapitalverwaltung AG verwalteten AIF und deren Anlegern eine faire Behandlung zukommt, den Anlegern möglichst kein Risiko einer Schädigung entsteht und nicht sachfremde Interessen die Entscheidungen unserer Mitarbeiter beeinflussen.

 

Die HEP Kapitalverwaltung AG hat organisatorische Maßnahmen zur Vermeidung bzw. Behebung oder Verminderung von potenziellen oder tatsächlichen Interessenkonflikten ergriffen, mit dem Ziel, dies als Mindeststandards zu gewährleisten.

 

Hierzu zählt insbesondere eine klare interne Funktionstrennung – sowohl auf Ebene der Geschäftsleitung als auch auf Mitarbeiterebene –, eine ständige Überwachung der gesamten Geschäftstätigkeit der KVG durch das Risikomanagement und die Compliance-Abteilung sowie eine laufende Überprüfung durch die Interne Revision. Einzelheiten zu diesen Maßnahmen werden wir den Anlegern auf Verlangen hin kostenfrei zur Verfügung stellen.

 

Um sicherzustellen, dass diese Standards eingehalten werden, arbeiten wir kontinuierlich daran, Interessenkonflikte aktiv, frühzeitig und vorausschauend zu identifizieren und zu bewältigen, um jede Art von scheinbarem und tatsächlichem Fehlverhalten zu vermeiden.

 

Sollten trotzdem unvermeidbare Konflikte auftreten, so werden diese unter Wahrung der Interessen der Anleger bzw. der Fondsgesellschaft gelöst. Bei Konflikten mit Interessen Dritter sind diese zugunsten der Interessen der eigenen Anleger und des AIF zu lösen.

 

Nicht vermeidbare Interessenkonflikte werden wir den Anlegern in den jeweiligen Verkaufsunterlagen offenlegen.

 

Einzelheiten zur Vergütungspolitik der HEP Kapitalverwaltung AG

Rechtliche Grundlagen

Die HEP Kapitalverwaltung AG (auch „HEP-KVG“) ist eine AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft („AIF-KVG“) und gemäß § 44 Kapitalanlagegesetzbuch („KAGB“) registriert. § 37 KAGB verpflichtet Kapitalverwaltungsgesellschaften zur Festlegung und Anwendung eines Vergütungssystems. Die Anforderungen an dieses werden durch Artikel 13 und Anhang II der Richtlinie RL 2011/61/EU und den Leitlinien der European Securities and Markets Authority („ESMA “) für solide Vergütungspolitiken unter Berücksichtigung der AIFMD vom 03.07.2013 („ESMA-Leitlinie“) näher bestimmt.

 

Ziel und Maßstäbe

Die Vergütungspolitik der HEP-KVG ist gemäß diesen Anforderungen darauf ausgerichtet, falsche Anreize insbesondere für Mitarbeiter, die über die Eingehung von Risiken entscheiden, zu vermeiden. Die Vergütungspolitik der HEP-KVG soll ein solides und wirksames Risikomanagement begünstigen, nicht zur Übernahme von Risiken ermutigen und Interessenkonflikten vorbeugen (Nr. 1a und b, Anhang II der Richtlinie RL 2011/61/EU). Hierzu hat die HEP-KVG eine Vergütungsrichtlinie implementiert, deren Inhalt auszugsweise in diesem Dokument wiedergegeben wird.

 

Geltungsbereich

Die Vergütungspolitik gilt für alle Mitarbeiter der HEP-KVG, die in die Kategorie „erfasste Mitarbeiter“ fallen (s.u.).

Die Anforderungen an die Vergütungspolitik gelten auch für Mitarbeiter von Auslagerungsunternehmen, deren Tätigkeit einen erheblichen Einfluss auf das Risikoprofil der von der HEP-KVG verwalteten Alternative Investmentfonds („AIF“) haben.

Männliche Funktions- und Stellenbezeichnungen in diesem Dokument sind geschlechtsunabhängig zu verstehen.

 

Erfasste Mitarbeiter

Unter erfasste Mitarbeiter fallen Mitarbeiter der HEP-KVG, die wesentlichen Einfluss auf das Risikoprofil der HEP-KVG oder auf die von ihr verwalteten AIF haben und zu einer der nachfolgend beschriebenen Kategorien gehören:

  • Geschäftsleitung, sowie an der Geschäftsführung beteiligte und nicht beteiligte Mitglieder des Leitungsorgans der HEP-KVG;
  • Risikoträger und Mitarbeiter mit Kontrollfunktionen;
  • Mitarbeiter, die eine Gesamtvergütung erhalten, aufgrund derer sie sich in derselben Einkommensstufe befinden wie Mitglieder der Geschäftsleitung und Risikoträger, deren Tätigkeit sich wesentlich auf die Risikoprofile der HEP-KVG oder von ihnen verwalteter AIF auswirkt;
  • Sonstige Risikoträger, wie Mitarbeiter, deren berufliche Tätigkeit -individuell oder kollektiv als Mitglieder einer Gruppe (z. B. einer Einheit oder Teil einer Abteilung)- sich wesentlich auf das Risikoprofil der HEP-KVG oder eines von dieser verwalteten AIF auswirkt, einschließlich Personen, die in der Lage sind, Verträge/Positionen abzuschließen und Entscheidungen zu treffen, die sich wesentlich auf die Risikopositionen der HEP-KVG oder eines von dieser verwalteten AIF auswirken. Zu diesen Mitarbeitern können beispielsweise auch Vertriebsmitarbeiter zählen.

 

Die Geschäftsleitung der HEP-KVG prüft im Einzelfall, welche Unternehmensbereiche und welche Mitarbeiter der HEP-KVG abgesehen vom Vorstand von der Vergütungspolitik erfasst sind und hält diese schriftlich fest. Die entsprechende Liste wird anlassbezogen, mindestens jedoch einmal pro Jahr, überprüft und gegebenenfalls angepasst.

 

Verhältnismäßigkeitsprinzip

Allgemein

Die Anforderungen an das Vergütungssystem und insbesondere an den Auszahlungsprozess der variablen Vergütung unterliegen dem Verhältnismäßigkeits­grundsatz. Nach dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz können bei der Gestaltung der variablen Vergütung innerhalb einer AIF-KVG besondere Kriterien im Hinblick auf die identifizierten Mitarbeiter berücksichtigt werden. Zu diesen besonderen Kriterien gehören die Größe, die interne Organisation sowie die Art, der Umfang und die Komplexität ihrer Geschäfte. Dies ermöglicht Flexibilität bei der Ausgestaltung des Vergütungssystems und insbesondere der variablen Vergütung.

 

Nichtanwendung einzelner Anforderungen an den Auszahlungsprozess

Nach der Vergütungspolitik der HEP-KVG werden daher unter Beachtung des Verhältnismäßigkeits­grundsatzes einige der Anforderungen an das Vergütungssystem nicht angewendet. Die Angemessenheit dieses Verzichts wird nachfolgend dargelegt.

 

Kriterien der HEP-KVG

Die HEP-KVG wendet das Verhältnismäßigkeitsprinzip in Übereinstimmung mit den ESMA-Leitlinien, Nr. 23 ff, an. Die HEP-KVG wendet insbesondere die Vergütungsprinzipien und Standards in Übereinstimmung mit den folgenden Kriterien gemäß Nr. 29 der ESMA-Leitlinien an:

  • Nicht komplexe interne Organisation der HEP-KVG und der von ihr verwalteten AIF
  • Die von der HEP-KVG verwalteten AIF investieren in unterschiedlichen Stadien im Bereich der erneuerbaren Energien (Photovoltaik), um eine angemessene Rendite der Investoren im Hinblick auf das von ihnen eingegangene Risiko sicherzustellen. Die Geschäftstätigkeiten sind weitgehend standardisiert und durch einen geringen Komplexitätsgrad gekennzeichnet.
  • Die HEP-KVG erbringt die Portfolioverwaltung sowie das Risikomanagement, jedoch keine Nebentätigkeiten, die komplexer Organisationabläufe bedürfen.

 

Es besteht keine komplexe Investmentverwaltung mit einer systemischen Bedeutung für die HEP-KVG und die von ihr verwalteten AIF, wie sie etwa in ausgewählten Bereichen des Wertpapierhandels und der Wertpapieranlagen vorzufinden sind.

 

Vergütungspolitik

Allgemein

Alle Mitarbeiter (erfasste und nicht erfasste) der HEP-KVG erhalten marktgerechte Fixgehälter und unter bestimmten Umständen zusätzliche feste Sonderzahlungen, die einer regelmäßigen Überprüfung unterliegen sowie -soweit eine solche gewährt wird- eine leistungsbezogene variable Vergütung. Die Fixgehälter und die variable Vergütung -soweit eine solche gewährt wird- der erfassten Mitarbeiter stehen in einem angemessenen Verhältnis zueinander und der Anteil des Fixgehaltes an der Gesamtvergütung ist ausreichend hoch, so dass auch ganz auf die Zahlung der variablen Vergütung verzichtet werden kann. Die Vergütungspolitik der HEP-KVG wird regelmäßig dahingehend überprüft, ob Vergütungen im Einklang mit einem wirksamen Risikomanagement, der Geschäfts- strategie, den Zielen, Werten und Interessen der HEP-KVG und der von ihr verwalteten AIF und der Anleger der AIF stehen. Vergütungsregelungen dürfen keine Interessenskonflikte begünstigen.


Variable Vergütung

Variable Vergütungen sind zusätzliche Zahlungen oder Leistungen, die auf der Grundlage von Leistungskriterien oder in bestimmten Fällen von anderen vertraglichen Kriterien bestimmt werden.


Regelungen zur Festlegung des Anspruchs und der Höhe von variablen Vergütungen

Die Höhe der variablen Vergütung richtet sich grundsätzlich nach einer individuellen Leistungsbeurteilung, wobei die individuelle Leistung des Mitarbeiters und seiner Fachabteilung beziehungsweise des betreffenden AIF sowie das Gesamtergebnis der HEP-KVG zu berücksichtigen sind. Eine garantierte variable Vergütung wird nur in Ausnahmefällen im Zusammenhang mit der Neueinstellung eines Mitarbeiters gezahlt und ist auf das erste Beschäftigungsjahr beschränkt. Die Leistungsbeurteilung richtet sich nach folgenden Grundsätzen:

  • Der Beurteilungszeitraum muss mindestens ein Jahr betragen und soll -falls möglich- drei Jahre zurückgehen, um eine längerfristige Leistung zu bewerten
  • Die Beurteilung der individuellen Leistung muss finanzielle und nicht finanzielle Kriterien berücksichtigen
  • Die Beurteilung von Mitarbeitern mit Kontrollfunktionen erfolgt unabhängig von den Leistungen der von ihnen kontrollierten Geschäftsbereiche.

 

Die Beurteilung soll jährlich durch den Vorgesetzten im Rahmen des Mitarbeiter­beurteilungs­­gespräches erfolgen und die Ergebnisse sollen im Mitarbeiter-Beurteilungs­bogen schriftlich festgehalten werden.

 

Regelungen zur Auszahlung variabler Vergütungen

Die HEP-KVG geht aufgrund ihrer geringen Größe, der Nicht-Komplexität ihrer Organisation sowie der Art, des Umfangs und der Komplexität ihrer Geschäfte, insbesondere aufgrund der Illiquidität der Vermögensgegenstände, von einem sehr geringen Risiko aus, dass durch die Gewährung variabler Vergütungsanteile, Anreize für Entscheidungen, die sich nachteilig auf die Interessen der einzelnen AIF und deren Anleger auswirken können, geschaffen werden. Für die Auszahlung der variablen Vergütung gelten daher folgende Grundsätze:

  • Variable Vergütungen der erfassten Mitarbeiter werden in Höhe von 40% zurückgestellt. Der nicht zurückgestellte Anteil der variablen Vergütung kann als Abschlag mit Ende des Beurteilungszeitraums ausgezahlt werden. Der zurück­gestellte Anteil wird anteilig über einen Zurückbehaltungszeitraum von drei Jahren ausgezahlt, wobei der erste Anteil nicht vor Ablauf eines Jahres nach Ende des Beurteilungszeitraums ausgezahlt wird.Die erfassten Mitarbeiter haben während des Zurückstellungszeitraumes keinen Anspruch auf den zurückgestellten Teil der variablen Vergütung, sondern einen Anspruch auf ordnungsgemäße Berechnung des jeweils auszuzahlenden Anteils.
  • Der Anspruch auf die variable Vergütung der erfassten Mitarbeiter aus vorangegangen Geschäftsjahren kann unter den folgenden Bedingungen verfallen:
  • Beweise für Fehlverhalten oder schwerwiegende Fehler des erfassten Mitarbeiters (z. B. Bruch des etwaigen Verhaltenskodex oder sonstiger interner Vor­schriften, insbesondere im Zusammenhang mit Risiken),
  • wenn einer oder mehrere AIF und/oder die HEP-KVG und/oder der Geschäfts­bereich eine erhebliche Verschlechterung der finanziellen Situation erlitten hat,
  • wenn einer oder mehrere AIF und/oder die HEP-KVG und/oder der Geschäfts­bereich des erfassten Mitarbeiters ein wesentliches Versagen des Risikomanage­ments zu verzeichnen hat.
  • Die HEP-KVG prüft daher während des Zurückstellungszeitraumes und an dessen Ende jeweils vor Auszahlung eines Anteils der zurückgestellten variablen Vergütung den Eintritt dieser Bedingungen und passt die variable Vergütung einschließlich des nicht zurückgestellten Teils gegebenenfalls bis auf „Null“ an (Ex-Post-Risikoanpassung). Die Anpassung ist durch Malus- oder Rückforderungsverein­barungen umzusetzen.
  • Aufgrund der geringen Größe, der Nicht-Komplexität ihrer Organisation und der Art, des geringen Umfangs und der geringen Komplexität der Geschäfte der HEP-KVG, wendet die HEP-KVG die folgenden Anforderungen an den Auszahlungsprozess in Übereinstimmung mit Ziffern 26 bis 28 der ESMA-Leitlinien nicht an:
  • Die Gewährung variabler Vergütungen in Form von Instrumenten,
  • die Festsetzung einer Sperrfrist.

 

Die HEP-KVG wird den Zuteilungsprozess einer variablen Vergütung dokumentieren und diese Dokumente archivieren.

  • Erfasste Mitarbeiter dürfen keine Versicherungen abschließen, die sie gegen den finanziellen Verlust aus Malus- oder Rückforderungsvereinbarungen absichern.

 

Zahlungen bei vorzeitiger Beendigung eines Vertrages

Vereinbarungen über Zahlungen, die im Zusammenhang mit der vorzeitigen Beendigung eines Vertrages stehen, zielen auf die bis zur vorzeitigen Beendigung des Vertrages erbrachten Leistungen ab und sind so gestaltet, dass Versagen nicht belohnt wird.

 

Altersversorgungsregelungen

  • Altersversorgungsregelungen für feste ebenso wie für variable freiwillige Altersversorgungsleistungen müssen im Einklang mit der Geschäftsstrategie, Zielen, Werten und Interessen der HEP-KVG und der von ihr verwalteten AIF und der Anleger der AIF stehen.
  • Freiwillige Altersversorgungsleistungen werden nach Eintritt in den Ruhestand erst nach einer Wartezeit von fünf Jahren ausbezahlt.
  • Werden freiwillige Altersversorgungsleistungen als Teil der variablen Vergütung gewährt, unterliegen sie vor Auszahlung einer Leistungsbewertung und einer Ex-post Risikoanpassung nach den Regelungen zur Auszahlung variabler Vergütungen.

 

Vergütungsausschuss

Die ESMA-Leitlinien erlauben aufgrund des Verhältnismäßigkeitsprinzips den Verzicht auf einen Vergütungsausschuss. Von dieser Möglichkeit macht die HEP-KVG Gebrauch. Die Notwendigkeit zur Einrichtung eines Vergütungsausschusses wird jährlich anhand der in den Leitlinien festgehaltenen Schwellenwerten und anderen Faktoren wie interne Organisation, Art und Umfang sowie Komplexität des Geschäfts der HEP-KVG überprüft und von der Geschäftsleitung beurteilt.

 

Festlegung und Einhaltung der Vergütungspolitik

Die Vergütungsrichtlinie wird durch den Aufsichtsrat der HEP-KVG für den Vorstand der HEP-KVG und durch den Vorstand der HEP-KVG für die sonstigen erfassten Mitarbeiter durch Genehmigung / Verabschiedung dieser Vergütungsrichtlinie festgelegt.

 

Der Aufsichtsrat überprüft jährlich die Angemessenheit der Vergütungsrichtlinie anhand der in den Strategien niedergeschriebenen Ziele der HEP-KVG und dokumentiert dies schriftlich im Protokoll der Aufsichtsratssitzung.

 

Mindestens einmal jährlich wird überprüft (Compliance), ob die in der Vergütungsrichtlinie definierte Vergütungspolitik umgesetzt wurde. Die Ergebnisse der Überprüfung werden in einem Compliance-Bericht festgehalten.